Westfalen-Blatt Nr.284, Donnerstag, 7. Dezember 2000

Pfarrer Stanislaus Walczak

Abschied von der St.-Joseph-Gemeinde

Bielefeld (witt). Als Pfarrer Stanislaus Walczak 1991 das Erbe der Augustinerpatres in St. Joseph antrat, war das Gemeindeleben beinah eingeschlafen und die Kirche dringend renovierungsbedürftig. Aus gesundheitlichen Gründen schied der Pfarrer im März 1999 aus seinem Amt aus, das Bild der Kirche und seiner Gemeinde hat sich während seiner Amtszeit jedoch grundlegend gewandelt. Jetzt dankte ihm die Gemeinde für seine Arbeit.

Zu Walczaks großen Verdienste zählt die Integration der ausländischen Mitbürger in das Gemeindeleben. Es ist heute in der St.-Joseph-Kirchengemeinde eine SelSelbstverständlichkeit, dass auch die ausländischen Gemeinden regelmäßig ihre Gottesdienste in dieser Kirche abhalten.

Den Höhepunkt seines Schaffens stellt jedoch die mehr als aufwendige Renovierung der Kirche dar, die nach dreijähriger Bauzeit seit dem 1. November dieses Jahres in neuem Glanz erstrahlt. Bei dem Festakt im Gemeindehaus, der sich einem Gottesdienst anschloss, lobte Bernhard Haaken seinen Vorgänger als einen Pfarrer, der die Gemeinde in Verantwortung geführt und geleitet habe. Im Namen der Gemeinde überreichte er dem Pfeifenliebhaber ein wertvolles Stück als Erinnerung.

Stanislaus Walczak blickt dem Ruhestand sehr frohgemut entgegen: Er habe schon zahlreiche neue Aufgaben und einen vollen Terminkalender, so dass sein Leben mit diesen Perspektiven in nächster Zeit keinesfalls ärmer würde. Sein besonderer Dank galt der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Ursula Höschen.

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